Selbstverständlich positiv!

Seit über 20 Jahren gibt es die landesweiten Positiventreffen von POSITHIV HANDELN. Für Positive in NRW sind sie ein Ort für Austausch, Ermutigung und Information. Sie leben von dem, was du mitbringst. Sie werden vorbereitet und moderiert von erfahrenen Referentinnen und Referenten. Treffe Gleichgesinnte. Es gibt nicht nur ein Seminarprogramm, sondern auch Gesprächsgruppen und Freizeitangebote.

Du kannst Sport machen oder dich als Künstlerin oder Künstler versuchen. Du bekommst Tipps zum Umgang mit HIV am Arbeitsplatz oder kannst dich schlau machen, wie du etwas für dich und andere tun kannst. Bring deine Themen mit!

Eine Übersicht der Schwerpunktthemen der Positiventreffen 2022 findest du nachstehend.

11. BIS 13. FEBRUAR 2022
SELBSTVERSTÄNDLICH POSITHIV
EINE ZUKUNFTSWERKSTATT DER POSITIVEN-SELBSTHILFE NRW

Für alle Interessierten an einer engagierten Positivenselbsthilfe wollen wir in dieser Zukunftswerkstatt gemeinsam erarbeiten, wie wir die Selbsthilfe gestalten wollen und welche Themen und Ziele wir für wichtig erachten.

Menschen mit HIV sind vielfältig in ihren Lebensweisen und kommen aus allen Teilen der Gesellschaft, unabhängig von ethnischer, sozialer, kultureller oder religiöser Herkunft, von sexueller Identität oder von Alter. Neben HIV gibt es somit zahlreiche unterschiedliche Aspekte, die für Menschen mit HIV und für ein Leben mit HIV eine Rolle spielen. Das ist gut so, manchmal jedoch auch schwierig.

Wir wollen an diesem Wochenende gemeinsam mit euch viele unterschiedliche Blickwinkel, Erfahrungen und Meinungen austauschen und so wichtige und zentrale Themen der Positiven-Selbsthilfe erarbeiten.

Moderation
Tim Vogler | Coach, Mediator, Moderator | Berlin

Tagungshaus
Akademie Biggesee | Attendorn

Anmeldung
Etwa vier Wochen vor dem Positiventreffen kannst du dich online unter posithivhandeln.de anmelden.

8. BIS 10. APRIL 2021
MIT HIV SELBSTBESTIMMT ALT WERDEN
GESCHICHTSWERKSTATT ALTER UND HIV

50 plus und positiv. Dank der modernen HIV-Therapien haben Menschen mit HIV eine normale Lebenserwartung bei guter Lebensqualität. Die Diagnose HIV-positiv hat jedoch Menschen unterschiedlich geprägt. Die gemachten Erfahrungen, bestehenden Befürchtungen, Sorgen, die Wünsche ans Leben und die Sehnsüchte spielen auch im Alter immer wieder eine (zentrale) Rolle.

Im Rahmen einer Geschichtswerkstatt betrachten wir unsere persönlichen Lebensgeschichten mit HIV. Politische, gesellschaftliche und medizinische Rahmenbedingungen haben sich im Laufe der vergangenen 40 Jahre immer wieder verändert. Persönliche und gesellschaftliche Entwicklungen miteinander zu verbinden und in ein größeres Ganzes einzuordnen hilft zu verstehen, was wir benötigen, wenn wir älter werden.

Zentrale Fragestellungen dieses Positiventreffens sind: Wie war die Welt für dich als du deine Diagnose erhalten hast? Wann hast du wem zum ersten Mal von deiner Diagnose erzählt? Wie hast du dich mit HIV in eine andere Person verliebt?

Was ist dir wichtig für dein „eigenes Museum“? Jede Person bringt drei Dinge mit, die wichtig für die eigene Lebensgeschichte (mit HIV) sind. So wollen wir spielerisch in den Austausch kommen und entwickeln, was für ein gutes Leben im Alter wichtig ist.

Referent
Andreas Kringe | Seniorenassistenz und Sozialmanagement | Köln

Tagungshaus
Akademie Biggesee | Attendorn

Anmeldung
Etwa vier Wochen vor dem Positiventreffen kannst du dich online unter posithivhandeln.de anmelden.

25. BIS 29. MAI 2022
THEATER UND PSYCHE
SELBSTVERSTÄNDLICH POSITHIV! MEIN SELBSTVERSTÄNDNIS MIT HIV

Dank der modernen HIV-Therapien ist HIV eine chronische Erkrankung, mit der man gut und lange leben kann. Die Therapie schützt auch davor, dass HIV beim Sex auf andere übertragen wird. Soweit, so gut. Doch warum verheimlichen viele ihre HIV-Infektion? Sind da noch Scham, Schuldgefühle und Ängste vor Abweisung? Das belastet die Psyche und kostet (zu) viel Energie.

Gemeinsam wollen wir erforschen, was es uns erschwert, ein Leben mit HIV selbstbewusst zu führen.

Was sind die Anteile, wo wir uns selbst einschränken und stigmatisieren? Wie können wir individuelle Strategien für ein selbstverständlicheres Leben mit HIV entwickeln?

Mit Informationen zu psychischen Phänomenen und spielerischen Körper- und Wahrnehmungsübungen sowie Rollenspielen wollen wir uns bei diesem Positiventreffen damit beschäftigen, was das Leben mit HIV ausmacht. Wir wollen die Chancen von Selbsterkenntnis und Selbstakzeptanz nutzen, um so zu mehr Eigenregie und zu einem selbstbewussteren Leben mit HIV zu gelangen.

Referenten
Jan Großer | Psychiater, HIV-Aktivist | Berlin
Thomas Wißmann | Moderator, Schauspieler, Theaterpädagoge | Köln

Tagungshaus
Akademie Biggesee | Attendorn

Anmeldung
Etwa vier Wochen vor dem Positiventreffen kannst du dich online unter posithivhandeln.de anmelden.

12. BIS 14. AUGUST 2022
SIEH'S MAL POSITIV
LEBENSQUALITÄT UND GLÜCK
IMPULSE AUS DER POSITIVEN PSYCHOLOGIE

Was ist das Geheimnis von Lebensqualität und Glück? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Positive Psychologie und hat eine Reihe von einfachen und alltagstauglichen Möglichkeiten entwickelt, Zufriedenheit, Glück und psychische Gesundheit zu steigern.

Der Workshop bietet Wissenswertes verbunden mit vielen praktischen Übungen und macht Lust, noch mehr positive Lebensqualität zu erleben. Inhaltlich geht es um die Themen Glück und Wohlbefinden, positive Emotionen, Genuss, Optimismus und Hoffnung.

Referent*innen
Jens Schreyer | Diplom Sozialpädagoge, Lehrcoach und Lehrtrainer DCV, DVNLP, Dachverband der Positiven Psychologie | Göttingen

Tagungshaus
Akademie Biggesee | Attendorn

Anmeldung
Etwa vier Wochen vor dem Positiventreffen kannst du dich online unter posithivhandeln.de anmelden.

30. SEPTEMBER BIS 2. OKTOBER 2022
ACHTSAME KOMMUNIKATION
VOM GUTEN UMGANG MIT MIR SELBST UND ANDEREN

Im menschlichen Miteinander entstehen oft Probleme, weil nicht klar und deutlich miteinander kommuniziert wird. Nicht immer hat die Art und Weise, wie miteinander gesprochen wird, verbindenden Charakter.

Manchmal entstehen Missverständnisse und/oder Unverständnis, obwohl die Beteiligten versuchen, deutlich und gut zu kommunizieren.

Kommunikation, die verbindet, geht davon aus, dass hinter den meisten Konflikten mit anderen unerfüllte Grundbedürfnisse stehen. Darum ist es wichtig, sich dieser Bedürfnisse bewusst zu werden, sie anzuerkennen und zu kommunizieren.

Bei diesem Positiventreffen werden Elemente des achtsamen Kommunizierens vorgestellt und geübt: bewusstes Zuhören lernen, eigene Gefühle, Reaktionen und Muster wahrnehmen, emotionale Intelligenz in der Kommunikation einsetzen, Gelassenheit und bewusste Reaktion in emotionalen Situationen erlernen, eigene Bedürfnisse deutlich kommunizieren und mit Konflikten konstruktiver umgehen.

Referent
Peter Paanakker | MBSR-Trainer, Körpertherapeut, Achtsamkeitstrainer | Maastricht

Tagungshaus
Akademie Biggesee | Attendorn

Anmeldung
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OKTOBER 2022 (GEPLANT)
TREFFEN FÜR JUGENDLICHE MIT HIV
HIV-POSITIV? JA UND?
EIN ANGEBOT FÜR JUGENDLICHE ZWIACHEN 14 UND 18 JAHREN

Du bist HIV-positiv und weit und breit ist keine Person in deinem Alter, der es genauso geht wie dir oder die richtig kapiert, was in dir vorgeht? Keine Menschenseele, die versteht, warum du ab und zu einfach keinen Bock mehr hast, deine Pillen zu schlucken oder dich um deine Laborwerte zu kümmern?

Vielleicht hast du ähnliche Fragen und Lust, an einem Treffen für Jugendliche teilzunehmen.
Hier hast du die Möglichkeit, andere HIV-positive Jugendliche kennenzulernen und dich mit ihnen auszutauschen. Gut möglich, dass dabei auch dauerhafte Kontakte oder sogar Freundschaften entstehen.

In den Workshops werden Themen wie z. B. Partnerschaft, Sexualität, Outing oder Familiengeheimnis besprochen. Das landesweite Treffen für Jugendliche mit HIV in NRW ist eine Kooperation zwischen den Aidshilfen Dortmund, Düsseldorf und der Aidshilfe NRW.

Tagungshaus
wird noch bekannt gegeben

Anmeldung
Etwa vier Wochen vor dem Positiventreffen kannst du dich online unter posithivhandeln.de anmelden.

9. BIS 11. DEZEMBER 2022
ICH UND MEIN POSITIVES LEBEN MIT (WAHL-)FAMILIE UND SOZIALEM UMFELD

Menschen machen nach ihrer HIV-Diagnose in ihrem sozialen und familiären Umfeld unterschiedliche Erfahrungen von Unterstützung, Liebe und Anteilnahme bis hin zu Ablehnung, Schuldzuweisung und Ausgrenzung.

Wichtig beim Offenlegen der eigenen HIV-Infektion ist eine gute Kommunikation, unabhängig davon, ob es sich um die Herkunfts- oder die Wahlfamilie, sprich den Freund*innenkreis, handelt.

Leitfragen des Treffens sind: Was bedeutet Familie für mich? Welche Rolle spielt HIV dabei? Was ist mir im Zusammenleben mit anderen wichtig? Wie kann ich meine Lebenswelt so gestalten, dass mein Grundbedürfnis nach Zugehörigkeit und Eigenständigkeit im Gleichgewicht ist?

Referentin
Linn Mehnert | Psychologin (M.Sc.), Traumafachberaterin (DeGPT/FV-TP), systemische Familientherapeutin (i.A.) | Leipzig

Tagungshaus
Akademie Biggesee | Attendorn

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