Menschen mit HIV können jeden Beruf ausüben!

Rund zwei Drittel der Menschen mit HIV in Deutschland arbeiten. Sie sind dabei im Durchschnitt nicht häufiger krankgeschrieben als andere Arbeitnehmer. Sie können jeden Beruf ausüben und die meisten von ihnen arbeiten in normalen Beschäftigungsverhältnissen in den unterschiedlichsten Bereichen. Und das nicht ohne Grund: HIV-positive Beschäftigte können HIV im Arbeitsalltagnicht übertragen. 

Mit anderen Worten: Eine HIV-Infektion bedeutet nicht automatisch, dass man nicht mehr arbeiten kann oder Einschränkungen bei der Arbeitsfähigkeit hat. Warum auch – schließlich kann man mit einer HIV-Infektion sogar einen Marathon laufen.

Trotzdem kann es natürlich gesundheitliche Einschränkungen durch die HIV-Infektion oder Nebenwirkungen der Medikamente geben. Ob überhaupt und wenn, welche Auswirkungen das auf die Arbeitsfähigkeit hat, ist individuell sehr unterschiedlich.

Bei der Arbeit stellt sich für die meisten Menschen mit HIV die Frage, ob sie dem Arbeitgeber und den Kollegen von ihrer Infektion erzählen sollten. Auch hier gibt es kein Patentrezept, aber einige wertvolle Tipps.

Jeder Beruf kann ausgeübt werden.

Im Büro, auf dem Bau oder im Krankenhaus ...

Eine HIV-Infektion bedeutet nicht automatisch, dass man nicht mehr arbeiten kann oder Einschränkungen bei der Arbeitsfähigkeit hat. Warum auch – schließlich kann man mit einer HIV-Infektion sogar einen Marathon laufen.

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Thema HIV am Arbeitsplatz

Sag ich es der Kollegein oder dem Kollegen?

Bei der Entscheidung, ob man offen mit seiner Infektion umgehen möchte, kann eine Beratung in einer Aidshilfe sehr hilfreich sein. Viele HIV-positive Arbeitnehmer entscheiden sich für einen Mittelweg: Sie informieren nur ausgewählte Kollegen.

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Gemeinsam arbeiten

HIV/Aids in der Arbeitswelt

Infobroschüre der Aidshilfe NRW in Koooperation mit der Landeskommission AIDS für Arbeitegeberinnen und Arbeitgeber, Kolleginnen und Kollegen sowie für HIV-positive Beschäftigte

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